Potenzialentfaltungsnoten

Ich sitze beim Notenmachen und bin unzufrieden, weil die Noten auf dem Papier nicht dem entsprechen, was drin sein könnte, und habe mich entschieden, Potenzialentfaltungsnoten zu geben :-)

 

Neben den Noten, die als Ergebnis der Leistungen nach einem halben Jahr feststehen gibt es eine Note, wo ich als Lehrer das Potenzial einschätze, und jedem Schüler mitteile, was ihn darin unterstützt, dieses Potenzial zu entfalten. Für die einen ist es die innere Motivation zu entwickeln, für andere schlichtes Ordnung halten und Fristen wahren, für andere auf eigene Faust Projekte und Themen auszuwählen und dies frei in den Unterricht einzubringen.

 

Und jetzt habe ich da Noten stehen, die um einiges besser sind, die sozusagen in die Zukunft greifen anstatt sich auf die Vergangenheit zu beziehen.

 

gefällt mir :-)

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Von der Raupe zum Schmetterling

wie die Natur uns zeigt, wohin die Entwicklung unseres Menschseins geht…

Nach Barbara Marx Hubbard, einer Zukunftsforscherin stehen wir am Übergang zu einer Quantensprung des Menschseins, und wir haben nur eine vage Vermutung, wie das aussehen könnte.

„Eine Ahnung davon kann uns die die Geschichte der Metamorphose der Raupe zum Schmetterling vermitteln. Nori Huddle hat das ernsthaft erforscht und wissenschaftlich korrekt beschrieben. Wenn die Raupe den Kokon bildet und viel Nahrung erhält entstehen im Inneren der Raupe kleine Imaginalscheiben. Sie tragen den neuen genetischen Code des Schmetterlings. Die Raupe erkennt diese Scheiben als fremd und versucht sie zu zerstören. Und das ist interessant, denn in den 60er Jahren, wenn wir sie als die Geburt des neuen Menschseins betrachten, gab es Mordanschläge auf Persönlichkeiten wie John F. Kennedy, Robert Kennedy, Martin Luther King, die uns ein Bild vor Augen holten, was aus uns werden könnten, sie wurden ermordet. Im Körper der Raupe werden die ersten Imaginalscheiben durch das Immunsystem getötet. Doch ihr inneres Programm lässt sie sich vermehren, sie wuchern, sie werden zu Imaginalzellen. Ein schönes Wort, denn die „Imagnal“zellen beinhalten das Abbild oder Image des zukünftigen Schmetterlings. Das Immunsystem versucht zwar immer noch sie zu zerstören. Aber sie sind so zahlreich, dass sie beginnen, sich zu verbinden und sie beginnen, in Resonanz zueinander zu treten. Sie vermehren sich so schnell, dass das Immunsystem der Raupe irgendwann kapituliert. Die Raupe gibt auf. Und die Imaginalzellen benutzen das stoffliche Wesen also die Substanz der Raupe und transformieren es zum Schmetterling.

Es liegt auf der Hand, was dieses Beispiel zeigt: Es gab nur wenige Imaginalscheiben, vielleicht jene Menschen, die die Religionen gründeten, es gab schon immer wissenschaftliche Genies und Visionäre, aber in den 60er Jahren begannen Millionen von Menschen zu erwachen. Und wir wurden immer mehr – und der Raupenkörper will das stoppen. Er versucht, uns da festzuhalten, wo wir sind. Aber wir vermehren uns, weil sich die Gegebenheiten der Erde so gestalten, dass wir tatsächlich programmiert sind mit den Mustern der Zukunft. Jeder Mensch, der die Idee oder ein Bild einer besseren Welt in sich trägt, der das Gespür für eine Welt jenseits von Kampf und Leiden hat, eine Welt, in der unsere Kreativität genutzt wird, ist eine Imaginalzelle im Körper der Raupe. Wir beginnen, miteinander zu schwingen und zu verschmelzen. Vielleicht sind wir gerade auf der Stufe, die uns eine Vorstellung darüber gibt, was verbundene Imaginalzellen bewirken können. Wenn wir alle diese Einzelteile zusammensetzen: Was würde daraus entstehen? Ein Beispiel: Bruchstücke von farbigem Glas, schön, aber getrennt, lassen kein Gesamtbild erkennen. Aber wenn man diese Bruchstücke zusammenfügt, kann man etwas so schönes erkennen wie z.B. die Rosette von Chartres. Fügt man die Imaginalzellen zusammen werden sie zur verschlüsselten Gestalt des Schmetterlings. Bringt man Menschen zusammen mit ihren Visionen, Ambitionen und Zielen, beginnt man die Konturen der neuen Menschheit zu erkennen.

Bewusste Evolution: wir bringen uns ein in die Geschichte und nehmen Anteil daran. Alles beschleunigt sich, auch unsere Entwicklung. Während Innovationen viel Zeit benötigen, um sich zu manifestieren, wie ein neues Wirtschaftssystem, ein neues Bildungssystem, ein neues politisches System offenbart sich der neue Mensch viel schneller.

…“

aus dem Film „Humanity Ascending“, www.BarbaraMarxHubbard.com

Wir sind die Imaginalzellen, die sich zur neuen Dimension von Menschsein verbinden können.

Dazu sollten wir zum einen auf unsere eigene Entwicklung achten und diese Voranbringen, aber auch uns mit anderen zusammen schließen, um unseren Visionen und Bildern mehr Kraft zu verleihen.

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Das Lernen hochhalten – oder wie Lernen gelingt

Wenn Lernen ansteckt und begeistert - 

dann gehen alle im Anschluss inspiriert nach hause, statt müde und erschöpft…

Was sind die Grundlagen dafür?

Wer bei Falko Peschel nachliest (Offener Unterricht in der Evaluation, Schneider Verlag Hohengehren 2006), dem das in einem Schulversuch mit offenem Unterricht gelungen ist, findet Aussagen, wann Lernen Erfolg hat und wie es geht, dass das „Lernen hochhalten“ funktioniert, nämlich weg von einem „Kanon unbedingt zu thematisierender Inhalte“ hin zu„Rückmeldungen, die primär dazu dienen, den jeweiligen Inhalt und das Interesse des Kindes an diesem als wichtig anzusehen“

an andere Stelle schreibt er (S. 902): (…) ich, der ich  mittlerweile die meisten Probleme von Lehrern nicht mehr nachvollziehen kann, weil ich sie zu oft als hausgemacht erlebt habe und selbst erfahren habe, wie schön und einfach Schule – auch mit noch so „schwierigen“ Schülern sein kann, wenn man statt des Versteckens hinter irgendwelchen methodisch-didaktischen Rezepten die Lernverantwortung einfach vertrauensvoll (wieder) den Kindern übergibt – und sie ehrlich und konsequent als eigenständige Menschen ernst nimmt.“

Auf S. 904 schreibt er: „ich habe selbst erfahren, dass eine Erziehung zum autonomen Lernen Menschen hervorbringt, die nicht nur den gängigen Lehrplaninhalten weit voraus sind, sondern auch Menschen, die sich sehr für die Belange anderer bzw. die Gemeinschaft einsetzen.“

Gelingendes Lernen hat er erlebt, und stellt Vermutungen an:

„ Es hat vermutlich mit der radikalen Öffnung der Fächer zu den Kindern zu tun; es hat mit der ehrlichen Beziehung zu tun, die uns eine echte Gemeinschaft hat werden lassen; es hat etwas damit zu tun, dass alle authentisch agieren, „sie selbst“ sein konnten; und nicht zuletzt hat es etwas damit zu tun, dass wir alle – einschließlich dem Lehrer – die meiste Zeit unser Lernen als höchst spannend, herausfordernd, ansteckend und sinngebend empfunden haben“

 

Das habe ich auch empfunden am letzten Wochenende als das erste Modul unseres Kurses an der RWTH Aachen stattgefunden hat.

http://www.klimageo.rwth-aachen.de/index.php?id=1239

Mit forschen, fragen – und Fragen offen lassen! Raum geben für das Nicht-Wissen, das uns immer wieder einlädt, wach zu bleiben und neugierig. Und in einem gemeinsamen Prozess mit den Studierenden zu sein. Ein Wochenende mit viel Freude und autonomen Lernen… wir sind gespannt wie es weiter geht…

 

 

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Im Land deiner eigenen Entwicklung

Während unsere Schüler Abitur machen und nach neuen Ufern streben bleiben wir Lehrer an unserm Platz und schaun ihnen hinterher…

Mir wird in diesen Augenblicken immer wieder bewusst, dass auch meine Sehnsucht Entwicklung und weitergehen ist. Vielleicht gibt es in einem Schul – oder besser Bildungssystenm der Zukunft die festgefahrenen Rollen von Lehrern nicht mehr, oder zumindest nicht lebenslang einem Fach zugeordnet. Momentan beschäftige ich mich vor allem mit ethischen, ökologischen und spirituellen Fragen und das möchte ich gerne mit meinen Schülern diskutieren, daran möchte ich arbeiten.

Festgefahrenen Lehrpläne rauben oft den Freiraum. Nochmal ein Fach studieren? Nochmal Prüfung machen?…

Die Welt,in der wir leben ist eine Welt der Entwicklung, lebenslanges Lernen ist ein Stichwort, das in aller Munde ist. Kinder lernen vor allem durch Nachahmung. Individuelle Förderung von Kindern und Jugendlichen fordert quasi auch Individualität von Lehrern, die es ihnen vorleben. Und der Ansporn zur Entwicklung kommt von Menschen, die sich entwickeln. Unter diesem Gesichtspunkt bekommt der Burn-Out, der vor allem in Lehrer-Kreisen häufig zu finden ist, einen neuen Aspekt: er zwingt zur Weiterentwicklung, an einem Punkt, wo nichts mehr so weiter geht, wie bisher.

Vorbeugen ist besser!

Viele Grüße aus Bahia in Brasilien, einem „Entwicklungsland“

Silke

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Der Esel …

Der zehnte Esel

Einst lebte ein indischer Bauer, der zehn Esel hatte, mit denen er seine Felder bestellte. Eines Abends nach einem arbeitsreichen Tag, kam er mit den Eseln nach Hause und band sie an den Pflöcken, die dafür im Hof standen, fest. Nachdem er neun Esel festgebunden hatte, merkte er zu seinem Schrecken, dass er das zehnte Seil verloren hatte, sodass er den letzten Esel nicht festmachen konnte.

Was nun? Da bemerkte er einen Weisen, der unter einem Baum saß. Er fragte den Mann ehrfürchtig um Rat. Dieser dachte einen kurzen Moment nach und antwortete dann: „Das einzige, was du tun musst, ist genau die gleichen Bewegungen zu machen, mit der du den Esel sonst immer festbindest. Tu so, als ob du ihn festmachst, das ist alles.“

Der Bauer tat, wie ihm geheißen, dann ging er mit gemischten Gefühlen ins Haus, halb darauf vertrauend, dass der Rat des Weisen helfen würde und halb mit dem Gedanken, dass der Esel in der Nacht weglaufen würde. Als er aber am folgenden Morgen vor die Tür trat, standen alle Esel brav im Hof, auch der zehnte. Freudig machte der Bauer die neun Esel los und wollte mit ihnen aufs Feld gehen, um zu arbeiten. Zu seiner großen Überraschung weigerte sich der zehnte Esel, auch nur einen Schritt vorwärts zu gehen. Der Bauer zog ihn und schrie, aber das Tier blieb stocksteif stehen.

Da ging der er zu dem Weisen, der noch immer unter dem Baum saß, und fragte ihn, was er tun solle. Der Weise fragte ihn: „Hast du den Esel denn von seinem Pfahl wieder losgebunden?“

„Nein, natürlich nicht“, sagte der Bauer. „Er ist doch gar nicht festgebunden!“ „Aha,“ sagte der Weise mit einem Lächeln, „das weißt du, aber der Esel weiß es nicht, er denkt, dass er noch immer festgebunden ist.“ Daraufhin ging der Bauer zu dem Esel, tat so, als ob er das Seil lösen und es vom Hals des Tieres wegnehmen würde. Kaum hatte er dies getan, lief der Esel brav mit aufs Feld.

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Warum ist in der Geschichte eigentlich ein Esel als Tier ausgewählt?

Stell dir mal vor, der Esel hätte bemerkt, was die Realität ist…

An welchen unsichtbaren Stricken sind unsere Schüler angebunden? Können wir ihnen bewusst machen, dass diese vermeintlichen Stricke nur in ihrem Köpfen existieren?

Und es stellt sich auch die Frage: habe ich dieses Phänomen schon für mich erkannt? An welchem Strick bin ich selbst in meinem Leben angebunden? Wo stehe ich da gerade? Wo trotte ich noch der Herde hinterher, vertraue auf die immer wiederkehrenden Vorgänge und merke nicht, dass sich die Dinge geändert haben?

Wie frei bin ich tatsächlich, wo hält mich „etwas“ ab, nicht das zu machen, was mein Impuls, meine Intuition ist. Wer sagt mir, dass Dinge gehen oder auch nicht? Diesem „etwas“ lohnt es sich auf die Spur zu kommen, und die Gründe aus dem Außen, den vermeintlichen Strick, immer mehr im Innen zu suchen und zu finden, denn nur von dort kann die Befreiung erfolgen!

Am 16. -18. 9. 2011 werden wir uns in Bad Meinberg zum Seminar treffen, siehe hier, um gemeinsam zu forschen, welche Muster uns unfrei machen und tief eintauchen in die Transaprente Kommunikation, und dafür ein Übungsfeld schaffen als Stärkung für den Alltag. Die Teilnahme ist hier für alle Interessierten möglich. Deshalb:  kommt alle uns gebt die Information weiter!

Dieses Thema wird uns auch bei unserem nächsten Wochenende in der Kerngruppe beschäftigen (30.9.-3.10.), hier wollen wir gemeinsam tiefer gehen und die Methoden der Transparenten Kommunikation und uns als Spiegel nutzen, diesen Fragen nachzugehen.

Liebe Grüße

Silke

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Gelingender Unterricht oder die Versuchung ein guter Lehrer zu sein

Im Interview mit Gerald Hüther

ist zu hören, dass „Unterricht“ so wie wir ihn machen nicht funktioniert, dass man Menschen überhaupt nicht „unterrichten“ kann. Was macht es dann aus, Lehrer zu sein? Wann gelingt Bildung?

In der Reportage von Quarks & co gestern abend (http://www.wdr.de/tv/quarks/) „Der Lehrer, das unbekannte Wesen“ wurden Schüler gefragt, wie der gute Lehrer sei.

Sie gaben Antworten wie: es soll nett sein, mittelstreng, keine Hausaufgaben geben, …

und gezeigt wurden „gute“ Lehrer, die Projektunterricht machen, immer super vorbereitet in den Unterricht gehen und die Schüler Schritt für Schritt durch ihren Plan mitnehmen, Lehrer, die Hörspiele für ihre Klasse schreiben und dann die Klasse diese Hörspiele brav auswendig lernt und sie nach Anleitung des Lehrers in genau der richtigen Betonung aufnimmt.

Programmiertes Lernen – immer noch -

Der Moderator hat zu recht betont, wie wichtig es ist für „gute“ Lehrer authentisch zu sein, zu sich zu stehen, für die Schüler als Mensch da zu sein. Und diese Lehrer haben eine Liebe für ihre Schüler und ihren Beruf, das war gut zu spüren. Und frage mich, was das höchste Potenzial ist.

Ich glaube darüber hinaus braucht es auch den Mut, mit seinem ganzen Fachwissen da zu sein und trotzdem der Versuchung zu widerstehen, das alles in die Köpfe der Kinder bringen zu wollen. Das heißt sie mit Respekt zu behandeln und sie zu sehen zu erkennen, wo ihre Stärken und Schwächen sind und was sie gerade leisten können und wollen. Ich denke, es braucht mehr als super toll vorbereitete Stunden, wo der Lehrer sich und der Klasse – und dem Kollegium – beweist, was er tolles kann. Und gleichzeitig sollen und dürfen diese auch sein, nur eben nicht immer. Der Anspruch dies immer zu tun führt Lehrer auch schnell in die Überforderung…

Was wäre, wenn die Klasse ihr eigenes Hörspiel schreibt? Und nicht das des Lehrers auswendig lernt? Wenn es tatsächlich einen Freiraum gibt, wo sich die Schüler einbringen können, ihren Neigungen nachgehen können und sich mit dem beschäftigen und sich auf das konzentrieren, was sie wirklich interessiert? Und das Ganze auf ein Ziel ausgerichtet ist, wo es um etwas geht, und die Arbeit des einzelnen die ganze Gruppe voran bringt.

Die Frage ist: Wer bin ich dann als Lehrer? Woraus beziehe ich dann mein Selbstbild? Wann weiß ich, dass ich „gut“ bin?

Da gilt es neue Kriterien zu entwickeln. Wie kann sonst Entwicklung stattfinden, wenn alle immer das lernen, was die anderen davor auch schon gelernt haben???

Ein Kriterium für einen guten Lehrer im neuen Bewusstsein ist zum Beispiel, dass ich den Entwicklungsstand eines Kindes begleite und mich an seinen Schritten erfreue und nicht erwarte, dass alle das Gleiche können müssen, um „gut“ zu sein. Es heißt auch, dem „gut“ sein nicht mehr so viel Bedeutung beizumessen, auch nicht dem eigenen. Dann kann Entspannung eintreten, für alle.

 

Einen entspannten Tag!

 

Silke

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Lebst du schon dein Leben oder machst du es noch allen Recht?

Plädoyer für Radikalität!

Was sollen Kinder lernen für die Zukunft?
Für das zukünftige Leben auf diesem Planeten

Selbstständigkeit,
Nachhaltigkeit,
umweltschonendes Verhalten
Verantwortungsbewusstsein – für das eigene Handeln, für die eigenen Emotionen, …
Wissen um das eigene Potenzial und die eigenen Stärken und um eigene Grenzen
Lust auf lebenslanges Lernen
Reflexionsvermögen

diese Liste lässt sich beliebig verlängern…

 

Kinder lernen von Vorbildern

Was lernen sie von dir?  Verkörperst du das alles schon?

Lernen sie, wie man autonom ist? Wie man sich für das einsetzt, was einem wichtig ist? Wie man die Umwelt schont und nachhaltig lebt?

Wo machst du Kompromisse?  Warum machst du sie? Und wenn du in dich hinein hörst, was sagt deine innere Stimme dazu?

Jedes mal, wenn du dich selbst verleugnest, machst du dich als LehrerIn unglaubwürdig.

Wann fängst du an, dein Leben zu leben? Wann fängst du an, radikal das zu tun, was du für das Richtige in deinem Leben hältst? Wann gehst du mit deiner ganzen Kraft auf den Platz, den du hier einnehmen kannst?

Bist du schon ein „Lehrer“, ein Vorbild, jemand, der sich traut und dem junge Menschen vertrauen? Und wenn du das Gefühl hast, dass das noch nicht ganz so ist, was tust du dafür?

Für eine Veränderung von Bildung braucht es Menschen, die diese Veränderung sind. 

Und das fängt schon an, wenn du mit kleinen Kindern sprichst. Sie sind die Hoffnung jeder Generation, in ihrem Ausdruck ist kein Rechtmachen, sie drücken ganz direkt aus, was sie fühlen, du kannst es ihnen oft sogar im Gesicht ablesen. Sie sind die Erinnerung daran, wie wir waren, bevor wir uns angepasst haben.

Und ich meine damit nicht, dass man sich nicht anpassen soll, denn jedes Kind steht zwischen dem Impuls den eigenen Bedürfnissen zu folgen und der Anpassung an die Gesellschaft und die Regeln der Gemeinschaft.

Nein, ich meine die gesunde Entwicklung zu einem Menschen, der für sein Tun die gesamte Verantwortung übernimmt, und sich nicht beschwert. Denn jedes mal, wenn sich jemand beschwert, übernimmt er nicht die Verantwortung.
Die gesunde Entwicklung zu einem Menschen, der andere respektiert, weil er gelernt hat,  dass man ihn mit Respekt behandelt, der sein Potenzial lebt, weil er in seinem Potenzial gesehen wurde, der Lust hat an lebenslangem Lernen, weil er mit Menschen gelernt hat, die selbst diese Lust verspüren und Fehler als Freunde sehen und der ein Vorbild ist für andere, weil er Vorbilder hatte, an denen er sich orientieren konnte,  im Sprechen, Tun und Fühlen.

 

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt

Mahatma Gandhi

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Einladung

Nachhaltige Freude in der Hoch/Schule - 

von unbewussten Emotionen zu neuen Lernfeldern

16. -18. 9 2011, Bad Meinberg

bei diesem Workshop sind noch Plätze frei,

er ist akkreditiert als Lehrerfortbildung

beim Bildungsserver Nord-Rhein-Westfalen http://www.suche.lehrerfortbildung.schulministerium.nrw.de/search

beim Hessischen Institut für Qualitätsmanagement (IQ) und Lehrkräfte erhalten 25 Fortbildungspunkte für das Wochenende. AZ-IQ 0116817101,  zu finden unter https://sicherheit.bildung.hessen.de/lb/veranstaltungen/suche_fortbildung_db.html

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Warum der direkte Kontakt mit der Natur für unsere Kinder lebensnotwendig ist!

Mittwoch, 07. September 2011, 19:30 Uhr

Evangelische Schule Berlin-Zentrum, Forum Wallstraße 32 10179 Berlin

U-Bhf. Märkisches Museum (U2, Bus 147, 347)

Wie wir das zerrissene Band zwischen unseren Kindern und der Natur wiederherstellen und alle – Eltern, Lehrer, Umweltaktivisten – zum Wohl von Kind und Natur aktiv etwas tun können, diskutieren

 

Prof. Dr. Gerald Hüther (Neurobiologe und Präsident der SinnStiftung) Prof. Dr. Hubert Weiger (Vorsitzender BUND) Dr. Claus Koch (Beltz)

Das Gespräch führt Christian Füller (taz)

Um Anmeldung wird gebeten bis Mittwoch, 31. August 2011: s.kraft@beltz.de

Flyer

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Eine Schule voller leuchtender Menschen

was wäre, wenn wir unseren Schülern und Kollegen ständig spiegeln, was sie können, wo sie schon groß und leuchtend sind. Das ist vielleicht schwieriger zu erkennen und zu akzeptieren als das Erkennen der Fehler. Und das Resultat? Eine ganze Schule voller leuchtender Menschen…

Guten Endspurt und schönen Ferienbeginn!
Liebe Grüße
Silke

Be brilliant

»Our deepest fear is not that we are inadequate. Our deepest fear is that we are powerful beyond measure. It is our light, not our darkness that most frightens us. We ask ourselves, who am I to be brilliant, gorgeous, talented and fabulous.

Actually, who are you not to be? You are a child of God. Your playing small doesn’t serve the world. There is nothing enlightened about shrinking so that other people won’t feel insecure around you. We were born to make manifest the glory of god that is within us.

It is not just in some of us, it’s in everyone, and as we let our own light shine, we consciously give other people permission to do the same. As we are liberated from our own fear, our presence automatically liberates others.«

Marianne Williamson (quoted in a speech of Nelson Mandela)

Leuchte wie ein Stern

 »Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir der Sache nicht gewachsen sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich mächtig sind. Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit. Wir fragen uns: Wer bin ich denn eigentlich, dass ich leuchtend, hinreissend, begnadet und fantastisch sein darf?

Aber wer bist Du denn, dass Du das nicht sein darfst? Du bist ein Kind Gottes. Dich klein zu verhalten, dient der Welt nicht. Es zeugt nicht von Erleuchtung, wenn Du Dich zurücknimmst, damit sich andere nicht unsicher in Deiner Gegenwart fühlen. Wir wurden geboren, um die Grösse Gottes zu leben, die in uns liegt.

Sie liegt nicht nur in einigen von uns, sondern in jedem. Indem wir unser Licht leuchten lassen, ermutigen wir andere, dasselbe zu tun. Sobald wir von unserer Angst befreit werden, befreit unsere Gegenwart andere.«

Marianne Williamson (erwähnt in einer Rede von Nelson Mandela)

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Termine, Bücher, Kongresse und Links

Gruschka, Andreas

Autor, Unterrichtsforscher, Didakt, hat Stunden analysiert, runde Stunden, die man als gelungen betrachten kann – aber wenn man näher hinschaut, entlarvt man die Pseudo-Bildung. Wissenschaftlich – und erfrischend

http://www.apaek.uni-frankfurt.de/dienste/free.php

Hier ein Auszug einer Analyse einer Stunde im Biologieunterricht, 7. Klasse

(…) Durchnehmen und Bestätigen, Nicht Ernst-Nehmen und Erfolg haben

Das Frage- und Antwortspiel funktioniert also ohne die Klärung seines Inhaltes dank der didaktischen Einkleidung weitestgehend reibungslos. Es ist auch wegen seiner Regelhaftigkeit für die Schüler berechenbar. Die Schüler werden aufgefordert, erinnerte Begriffe (Pionierpflanzen, Fraßfeinde) und Ideen (kein Sturm im Wasser, Landgänger-Pflanzen, wenn der See austrocknet) zu äußern, mit denen sie durchweg Anerkennung einheimsen, als wären sie Experten: „Haargenau“, „Sehr gut“ etc. lauten Kommentare der Lehrerin. Umgekehrt erwarten die Schüler keine Aufklärung über Moose von der Lehrerin über das hinaus, was sie an die Tafel schreibt, bzw. akzeptieren das als „Erklärung“. Auf diese Weise kommt die Lehrerin mit ihrem Stoff durch und die Schüler mit wenig Aufwand zu guten Noten. Beide Parteien spielen das Spiel in der Anerkennung der Tatsache, dass es in ihm nicht um die Sache gehen kann/muss.(…)

Er hat ein Buch herausgegeben:

Andreas Gruschka, Verstehen lernen. Plädoyer für guten Unterricht. Stuttgart 2011 (Philipp Reclam jun.)

hier ein Artikel dazu:

Bildungsanstalt oder Zuchthaus. Schule im Reformrausch.

http://www.freitag.de/community/blogs/wwalkie/bildungsanstalt-oder-zuchthaus-schule-im-reformrausch

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Eine neue DVD von Jesper Juul

„Dein kompetentes Kind“

zu bestellen bei Family Lab

http://www.familylab.de/startseite.asp

Man findet hier eine Anzahl absolut grundlegender Artikel und Autoren

http://www.familylab.de/Default.asp?Id=1704

Hier gibt es auch eine Anzahl interessanter Videos!!!

http://www.familylab.de/audios__videos.asp

Viel Spaß beim Durchklicken

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Arche Nova – Die Bildung kultivieren! Kongress vom 14.-16. Oktober 2011 in Bregenz

Kongress deutscher und internationaler Bildung. Hier trifft sich und kocht gemeinsam alles was in der Pädagogik Rang und Namen hat!

http://www.adz-netzwerk.de/Kongress-2011-Arche-Nova-Die-Bildung-kultivieren.php

Da müssen wir alle hin!

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Tätig sein oder heitere Gelassenheit üben?

So steht es um unseren Planeten – Probleme und ihre Lösungen

ein sehr aufschlussreiches Video, Interview mit Jeremy Rifkin!

leider nur in englisch. Das ist eine der besten zusammengefassten Darstellungen die ich kenne, sie zeigt viele Zusammenhänge, absolut hörenswert, gerade auch für Schüler!!

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=m9wM-p8wTq4&gl=DE

Wir sind gefordert, gerade als Lehrerinnen und Lehrer, unseren Schülern ein Bild der Erde zu vermitteln und sie aufzuklären, wie es um unseren Planeten und unsere Zukunft bestellt ist.

Es ist schon erstaunlich, wie wenig diese Themen auch in der Lehrerausbildung einen Platz haben. Und wie wenig angehende Lehrer die aktuellen Geschehnisse kennen:

Auszug aus einem Artikel „Computer im Chemieunterricht- ein kurzer Rück- und Ausblick“ von Bolko Flintjer, aus Chemkon 2011, 18, Nr.2, S. 57 – 58

Statt die Umweltproblematik zu kennen können Lehramtsstudierende alte didaktische Theorie zitieren. Das ist nicht mehr zeitgemäß! Und so sind dann auch die Lehrplaninhalte! So wird das nichts mit dem Ausbilden zu verantwortungsbewussten jungen Menschen!

Eine zukünftige Generation so zu erziehen ist wie Autofahren, wo man permanent in den Rückspiegel schaut – wo das hinführt, kann man sich denken.

und

dann gibt es noch die Gelassenheit

oder wie Osho sagt:

In fact, don’t take anything seriously. You miss the point if you start taking things seriously. Even scriptures have to be taken non-seriously; only then can you understand. Understanding has to be with a deep, relaxed, non-serious, playful attitude. When you become serious you become tense. When you become serious you become closed. When you are playful many things can happen because in playfulness is creativity. In playfulness you can innovate.“

Passt das zusammen? Ist Osho noch zeitgemäß? Playfullness in Anbetracht all der Probleme auf unserem Planeten?

Das ist glaube ich die große Herausforderung in unsrer Zeit. Zu sehen, was es braucht für den nächsten Entwicklungsschritt, in der Unruhe zu sein und trotzdem den Dingen ihren Lauf zu lassen. Mit einer gewissen Hingabe an das Leben zu sein, in heiterer Gelassenheit, ohne die Dinge vom Zaun brechen zu wollen, aber die Zeichen der Zeit erkennen, wann es dran ist zu handeln und das dann auch zu tun.

Oder wie das TAO te King sagt: (Vers 57)

Willst du ein großer Führer werden,
dann musst du lernen dem Tao zu folgen.
Unterlass jeden Versuch Kontrolle auszuüben.
Lass festgelegte Pläne und Konzepte los
und die Welt wird sich selbst regieren.
Je mehr Verbote es gibt,
desto weniger tugendhaft werden die Leute sein .
Je mehr Waffen es gibt,
desto weniger sicher werden die Leute sein.
Je mehr Hilfsgelder es gibt,
desto weniger selbstbewusst werden die Leute sein.
Daher sagt der Meister:
Ich lasse das Recht los
und die Leute werden redlich.
Ich lasse die Wirtschaft los
und die Leute werden wohlhabend.
Ich lasse die Religion los
und die Leute werden heiter und ruhig.
Ich lasse das Verlangen nach dem Allgemeinwohl los
und das Wohl verbreitet sich so allgemein wie das Gras.

Oder im

Vers 43:

Das sanfteste auf der Welt
Überwindet das Härteste auf der Welt.
Was keine Substanz hat,
dringt ein, wo kein Zwischenraum ist.
Dies zeigt den Wert des Nichthandelns.
Belehren ohne Worte,
Vollbringen, ohne zu handeln.
So gehen die Meister vor. 

(Zitiert aus Tao te King – eine zeitgemäße Version für westliche Leser, Steve Mitchell, Peter Kobbe, Goldmann Verlag)

Also was denn nun?

Tätig werden oder Gelassenheit üben?

Ich glaube, es geht darum, den authentischen, evolutionären Impuls durch sich durch fließen zu lassen und dadurch in die Handlung zu gehen.

Das heißt, weniger ein „machen“ als eher ein „sich nicht bremsen“ :-)

In diesem Sinne: Volldampf voraus!

Inspirierte Zeiten

Silke

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Tao Te Ching – Lao Tzu – chapter 57

Rule a nation with justice.
Wage war with surprise moves.
Become master of the universe without striving.
How do I know that this is so?
Because of this!
The more laws and restrictions there are,
The poorer people become.
The sharper men’s weapons,
The more trouble in the land.
The more ingenious and clever men are,
The more strange things happen.
The more rules and regulations,
The more thieves and robbers.
Therefore the sage says:
I take no action and people are reformed.
I enjoy peace and people become honest.
I do nothing and people become rich.
I have no desires and people return to the good and simple life.

Tao Te Ching – Lao Tzu – chapter 43

The softest thing on the universe
Overcomes the hardest thing in the universe.
That without substance can enter where there is no room.
Hence I know the value of non-action.
Teaching without words and work without doing
Are understood by very few.

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