Gewinner des Kartensets zur Potenzialentfaltung

 

Herzlichen Glückwunsch!

kartenset

 

IMG_1248Bei unserem Gewinnspiele gab es drei glückliche Gewinnerinnen:

Meike Ohlsen aus Lüneburg

Silke Wegener aus Drage

Petra Wolfram aus Holzhausen

Die Päckchen machen sich noch diese Woche auf den Weg!

Die Kartensets  können nun auch ganz regulär über unseren Online-Shop bestellt werden

Ich arbeite mit wachsender Begeisterung damit und es engten immer neue Ideen des Einsatzes. Bald werde ich ein Seminar zu den Einsatzmöglichkeiten anbieten. Näheres wie immer auf der Homepage der LernKulturZeit.

Viele Grüße und viel Freude mit den Karten!

Silke

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Abschluss der dritten LernkulturZeit – Zertifizierung der Lernkultur-Coaches für Potentialentfaltung

abschlussAm 5.6.2016 schloss die dritte LernKulturZeit Jahresgruppe mit der Zertifizierung zum LernKultur-Coach für Potentialentfaltung ab. Das Prüfungswochenende fand in Schloss Tempelhof statt mit Prof. Angelika Ehrhardt von der Hochschule   RheinMain in Wiesbaden und Susanne Ahlendorf, die die Gruppe in zwei Modulen begleitet hat.Und natürlich war ich auch dabei!

zur Vorbereitung hatten alls Teilnehmenden ihre eigenen Erfahrungen als Coach, die sie in dem Jahr gesammelt hatten in einer schriftliche Reflexion nieder geschrieben. Im Prüfungsgespräch gab es Rückmeldungen dazu und ein große Portion Selbststärkung der angehenden Coaches.

 

 

Zitat aus einer Abschlussarbeit

„… und was ich noch zu sagen habe.

Ich bin jetzt am Ende meiner Abschlussarbeit zur Ausbildung zum Lernkultur-Coach und habe das dringende Bedürfnis, über meine Zeit in der Ausbildung zu schreiben, weil diese Zeit so schwerwiegende Veränderungen in mein Leben gebracht hat, die dazu führen, dass alles in meinem Leben leichter auf dem Weg zu transportieren ist.

Was mir alles selbstverständlich und bekannt war und was wir während der Ausbildungsmodule weiterhin ständig übten, war das Meditieren am Morgen, das aufmerksame Zuhören wie Momo es kann, die Achtsamkeitsübungen, das Verstehen von Zusammen­hängen in ganzheitlicher Weise, ebenso wie prozesshaftes Denken, intuitives Fühlen und Bilderleben.

Die Tatsache, dass ich dies über Tage hinweg üben konnte, und zwar in Bezug auf mich, meine eigene Entwicklung und meine Potenziale, veränderte automatisch meine Außen- und Arbeitswelt.“

Am Freitagleitlinien erarbeitet die Gruppe gemeinsam mit Angelika in einem Kaskadenprozess ihre Leitlinien für ihre Art des Coachings, die sie in der Präsentation am Samstag elegant und witzig in eine Talkshow verpackt haben.

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Mich erwartete am Samstag auch eine Überraschung. Als gemeinsame Aufgabe für das Kolloquium erarbeitete die Gruppe mit mir ein Mottoziel und präsentierte damit uns vom Team und den anwesenden Gästen ihre Methodenkompetenz.

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Die Zertifikate haben sie sich alle wohl verdient.

Beim anschließenden Come together hatten sich die Teilnehmerinnen eine kleine Einheit aus der „LernKulturZeit“ einfallen lassen, um etwas von unserem Miteinander innerhalb der Weiterbildung transparent zu machen.dinner

Das Candlelight Dinner danach war einfach klasse, und die Köche vom Tempelhof haben sich ordentlich ins Zeug gelegt!

 

Am Lagerfeuer klang das Fest aus, zu Gitarrenklängen einer Besucherin. Der Sonntag stand im Zeichen der Dankbarkeit und des Abschlusses und hat diese intensive Zeit, die wir miteinander hatten auf eine gute Weise beendet und Raum gelassen, so dass neue Formen des miteinander aktiv seins in der Welt entstehen können.

menuWas mich an dieser „Prüfung“ begeistert hat, war die Art und Weise wie sie abgelaufen ist. Angelika Ehrhardt hat eine Art mit solchen Prüfungssituationen umzugehen, die für mich zu einer Essenz und zum Sinn von solchen Abschlüssen zurückführen: Stärkend für die Teilnehmenden, eine Bereicherung, eine Initiation in den Berufsstand eines Coaches. Angelika drückte es so aus: Jetzt habt ihr den Führerschein. Die Sicherheit und Souveränität kommt mit der Fahrpraxis.

Es war ein schöre Abschluss einer reichen Zeit. Danke an alle Beteiligten und ich bleibe mit meinem Motto und bin gespannt auf weiteres…

 

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Möge auch der neue Jahrgang mit ähnlichen Aussagen wie dieser von Teilnehmenden enden.

Die neue Weiterbildung beginnt bald. Neu in diesem Jahr ist, dass man zu allen Modulen hinzukommen kann. Und wer sich noch unschlüssig ist, ob das Jahrestraining das Richtige ist, kann das erste Hauptmodul nutzen, um hinein zu schnuppern (vom 22. -25.7.2016 in Schlehdorf, im KlosterGut.)

Ich habe das Gefühl, das Jahr LernKulturZeit war wie ein Einstieg mit vielfältigem Input, für mich geprägt von vielen Anstößen, mich und mein Leben neu zu denken, zu fühlen und neu zu handeln. Ja, wie ein Jahr Einzelcoaching für mich und mit mir, ich habe mir eine ganze Reihe neuer Handlungskompetenzen erworben. Konnte Altes loslassen und mir erlauben, auszuprobieren, bei all den tollen Methoden auch kritisch zu bleiben, abzuwägen was für mich dran ist.

Das ist eine wahnsinnige Bereicherung!

 

 

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I´m an Evoneer! SIRCle und die Folgen…

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Zum Abschluss meiner Zeit in Findhorn war ich 5 Tage im SIRCle Pilot Training, the journey of the Evoneer. Ich habe ein wunderbares Projekt ein paar Schritte weiter voran gebracht, mehr mag ich dazu noch nicht verraten…

Wie vieles was ich hier kennen gelernt habe, war es leicht und freudvoll. Die Welt retten hat auf einmal Spaß gemacht. Weil niemand darin alleine ist. Weil die Gruppenintelligenz Raum bekommt. Weil Menschen hier offen sind für kleine Wunder – und sie geschehen.

IIMG_0727n meiner Zeit hier hatte ich Gelegenheit, tiefer in die Gemeinschaft einzutauchen und einige der
Prinzipien kennen zu lernen. Ich bewege mich durch die LernKulturZeit viel in Gemeinschaften und Ökodörfern, weil ich diese Orte extrem inspirierend finde. Für mich sind es potenzielle Universitäten der Zukunft, die relevantes Wissen für  die globale Gesellschaft bereit halten.

In Findhorn zu sein ist wie wenn man durch den Wald geht und plötzlich vor einem riesigen Mutterbaum steht. Die Mutter der Gemeinschaften. Viele Samen sind von ihr ausgegangen, in die ganze Welt, sie hat viele weitere kleine Gemeinschaften und Unternehmen in der Nähe genährt, bis sie sich selbstständig gemacht haben. Das Potential von Achtsamkeit, heiterer Gelassenheit und Vertrauen in Gott macht Findhorn zu einem Ort, wo man so langsam glauben mag, dass eine andere Welt möglich ist.

Natürlich weiß ich, dass das Leben hier in einer Blase ist, und natürlich ist hier nicht alles super. Ich hatte viel Gelegenheiten hinter die Kulissen zu blicken. Zum Beispiel bei einem wunderbaren Workshop, an dem ich teilnehmen durfte, über Transformational change… Aber der Geschmack bleibt!

Die Zeit hier hat mich berührt. Sie hat mich wieder mit meinem Potenzial, meinem Glauben an die Sache und mit meiner Freude in Kontakt gebracht. Eine wirkliches Empowerment durch Unterstützung und good will and god will.
Dafür bin ich sehr dankbar.

Vielleicht stimmt es ja, dass man beim Welt retten Spaß haben darf😉

Die Veränderung des Bildungssystems darf gerne mit einer gehörige Menge an Freude geschehen. Dabei geht nichts an Tiefe verloren, im Gegenteil.

Vieles von dem, was ich hier mitnehme, wird in meine Arbeit fließen. Die Elemente aus dem Workshop mit Chris Alder zu Transformational Change als eine Kombination aus Theorie U und integralem Coaching waren sehr unterstützend. Diese und die Evoneer-Methode Projekte in die Welt zu bringen, werden gleich in die kommende LernKulturZeit- Jahresgruppe einfließen, und damit kommt diese Arbeit auch nach Deutschland!
Die weiteren SIRCle-Pilotprojekte finden in 8 verschiedenen europäischen Staaten statt, ein Blick auf die Webseite lohnt sich!

Großen Spaß haben mir die verschiedenen Energizer und Spiele gemacht und ich werde sie  gleich ausprobieren. Beim kommenden Sommerfest der LernKulturZeit möchte ich dazu einen Workshop anbieten.

Jetzt bleiben mir noch drei Tage, um von diesem Platz Abschied zu nehmen, und hoffentlich einen Ausflug in die Highlands zu machen! Ein Highlight in den Highlands zum Abschluss! Ich komme sicher wieder, Findhorn wird einer der Orte werden für das Global Teacher Training!

Und meine Engelkarte für heute? Willingness!

„Der Weg von einer Zukunfts-Vision bis zu ihrer Umsetzung heißt Commitment!“

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Der Wert von Bildung

Ich habe gerade zwei völlig unterschiedliche Artikel gelesen

Im ersten geht es darum, wie der Pakistanische Feuerwehrmann Mohammed Ayub in seiner Freizeit Wissenshungrige Kinder unterrichtet, damit sie eine Zukunft haben

Im zweiten darum, dass im Internationalen Vergleich deutsche Kinder am wenigsten gerne zur Schule gehen. Das hat eine Studie ergeben.

Anscheinend verrückte Zeiten, wo wir nicht mehr wertschätzen, was wir geschenkt bekommen (freier Zugang zur Bildung, nicht arbeiten müssen und zur Schule gehen) was andere Kinder in anderen Ländern sich hart erarbeiten müssen.

Die Zeiten in Deutschland sind vorbei, wo ein guter Schulabschluss glücklich macht, weil er die Wahrscheinlichkeit auf ein besseres Leben erheblich erhöht. Wir brauchen eine andere Art von Bildung, die an die Bedürfnisse und den Entwicklungsstand unserer Kinder, unserer Gesellschaft angepasst ist. Damit müssen wir auch unsere Strukturen verändern, damit wieder Kohärenz besteht zwischen den was wir innen fühlen und dem was wir im Aussen tun.

Schulen der Zukunft sind Orte, wo man sein muss! 

Weil es hier um Zukunftsrelevante Dinge geht, die wichtig sind, weil hier absolut wertvolles Wissen und Verhalten eingeübt wird, weil hier Inspiration stattfindet, weil es Begleitung gibt in der eigenen Potenzialentfaltung, weil Freundschaften entstehen, weil es um Leistung geht, um das ausprobieren der eigenen Kräfte, weil man hier Gemeinschaft erfährt und Halt, weil man hier lernt der zu sein, der man ist.

Das sieht in Pakistan anders aus als in Deutschland. Ich möchte es erforschen für unsere Gesellschaft. Das dringlichste hier bei uns ist die Frage, wie wir in Zukunft noch auf unserer gemeinsamen Heimat, der Erde, miteinander existieren können. Antworten darauf zu finden, sich von Beispielen inspirieren zu lassen, sind bedeutungsvolle Lerninhalte für die Gestalter der Zukunft. Dem Lernen die Bedeutung zurück geben, und Lehrern den Wert ihrer Berufung.

 

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Der C64 und die Schule der Zukunft

 

Wenn wir heute sagen, wir wollen ein anderes Schulsystem, so ist das ein bisschen so wie wenn ein C64 -Nutzer von den Computerspielen der Zukunft geträumt hat…

ES BRAUCHT EIN UPDATE DER HARDWARE, BEVOR WIR EINE NEUE SOFTWARE LADEN KÖNNEN

Der C64, für viele der erste Computer, hatte eine Speicherkapazität 64 kb. Kann man sich das vorstellen? Das kleinste Bild braucht heute mehr Speicher.

Im Besitz eines C64 zu sein war großartig! Man konnte sogar schon Spiele damit spielen…es war damals wohl kaum vorstellbar, welche bunte Vielfalt heute über unsere Rechner läuft, und welche Bildbearbeitungsmöglichkeiten, Videos, Austausch über Social Media  …heute möglich sind. Internet war noch gar kein Thema.

Es war kein einfacher und kleiner Schritt vom C 64 zu heutigen PCs mit Speicherkapazitäten von hunderten Gigabyte, oder gar Festplatten in Terabyte-Größe. 64 KB versus 1 Terabyte (1.073.741.824 KB), das hat 30 Jahre gedauert. Es war eher ein langsames sich  bewusst werden, dass sich die Technologie immer weiter wandelt, ein organisches sich entwickeln. Mit dem Voranschreiten der Hardware wurde neue Software entwickelt, und für erweiterte Software brauchte es neue Hardware. Als man einmal die Möglichkeiten entdeckte, die es geben könnte, entstand ein großes Interesse an der Weiterentwicklung. Was möglich erscheint, findet Wege, real zu werden. Der Nutzer war „gezwungen“ mitzugehen. Wenn man die schönen neuen Spiele spielen wollte, musste man seine Hardware updaten.

Ich denke, mit dem Wunsch nach einem neuen Bildungssystem ist es ganz ähnlich. Es wird sich verändern, um den heutigen Bedürfnissen zu entsprechen. Für veränderte Umweltbedingungen und evolvierte Menschen braucht es andere Formen des Lehrens und Lernens, und andere Formen des Lehren und Lernens werden andere Menschen hervorbringen, die anders denken. Aber wie es aussehen wird, wissen wir heute noch nicht, wir sind noch zu sehr die alten Bilder gewohnt, wir denken in den Rahmen und Kategorien die wir kennen. Und vielleicht ist es auch so, dass wir momentan versuchen, immer mehr an Neuem auf das Alte draufzupacken, immer mehr verlangen an Leistung wo doch die Kapazität längst aufgebraucht ist…

Eine Hauptaufgabe in der Entwicklung eines neuen Systems ist daher das Schaffen von Räumen, die uns erlauben, Altes loszulassen und Nichtwissen einzuladen. Gezogen von der Zukunft statt getrieben von der Vergangenheit können wir lernen uns mehr und mehr einzustimmen, was es wirklich braucht, um in Zukunft nachhaltig auf diesem schönen Planeten zu leben und wie ein Bildungssystem aussehen könnte, das zu diesem Vorhaben passt.

Globalen Ziele können zu inneren Anliegen werden wenn wir uns selbst als untrennbar verbundenen Teil der globalen Lebensgemeinschaft verstehen lernen. Das ist es, was Bewusstseinsentwicklung zum Ziel hat.

Das Streben nach Bildung für nachhaltige Entwicklung und Bewusstseinsentwicklung gehören daher für mich untrennbar zusammen. Das ist die neue Software, die erst dann wirklich läuft, wenn die Hardware upgedatet ist.

 

 

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Freie Lehrerbildung – eine Vision über das Lehrersein und ein Aufruf von Emil Funkenflieger

Ich möchte euch heute einen Aufruf von Emil Allmenröder weiterleiten, den ich als Emil Funkenflieger kennen gelernt habe und seither immer wieder treffe.

Er möchte gerne Lehrer werden, und das in einer freien Ausbildung.

Dafür sucht er Gefährten, die mit ihm dieses Experiment wagen und Unterstützer. Hier ist sein Aufruf und ein berührender Text über seine Vision  des Lehrerseins . Wenn du dich angesprochen fühlst, schreib ihm! Mail

Viel Erfolg Emil, auf deinem mutigen Weg!

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Eigentlich weiß ich schon seit einiger Zeit, dass es mich dahin zieht, Lehrer zu werden. Dabei habe ich jedoch nicht das Bild im Kopf, wie ich in einer ganz normalen Schule vor einer Klasse stehe und Jahr für Jahr die gleichen Dinge vortrage, die mich selber nicht wirklich interessieren.

Der tiefste Kern am Lehrersein, besteht für mich vielleicht vor allem darin mein Wissen und meine Erfahrungen anzubieten und Menschen dabei zu begleiten ihre Wünsche und Träume zu verwirklichen. Dafür braucht es für mich ganz viel Haltungsschulung, Persönlichkeitsentwicklung, pädagogisch-therapeutisches Wissen und besondere Fähigkeiten, die ich lernen will. Das reicht von Weltvertrauen, einer messerscharfen Wahrnehmung und einer guten Selbstkenntnis über eine authentische Körpersprache, Spielen und Geschichtenerzählen können und eine Kenntnis verschiedener pädagogischer Ansätze bis hin zum Fachwissen und Theatermethoden, um mal nur ein Bruchteil dessen zu nennen, was ich glaube, was in einer Lehrerausbildung wichtig wäre.
Ich habe einen Text angehängt, in dem ich einfach mal eine ganz persönliche Momentaufnahme dessen aufgeschrieben habe, was ich gerade jetzt darunter verstehe Lehrer zu sein und was ich dafür können will.

Nun ist es so, dass die Dinge, die ich lernen will, im normalen Lehrerstudium eher wenig vorkommen und ich auch sonst noch keine wirklich passende Ausbildung für diese Dinge gefunden habe. Vor zwei Monten stieg dann eines Abend ein Bild in mir auf, wie eine eigene freie Lehrerausbildung aussehen könnte und diese Idee lässt mich seitdem nicht mehr los und hat sich zunehmend verdichtet.

Wie dieses Bild bisher aussieht habe ich am Ende dieser Mail beschrieben. Vieles davon ist für mich noch ganz offen und vieles wird sich erst noch entwickeln. Klar ist mir jedoch, dass ich im Sommer ( August/September) anfangen will, zu Not auch alleine, doch am liebsten mit einer Gruppe.

Darum habe ich jetzt diesen Text geschrieben, weil es Zeit wird, die Idee zu streuen und Mitstudenten zu finden.

Vielleicht fühlt ihr euch ja angesprochen oder ihr kennt jemanden für den es vielleicht passen könnte oder sonstwie weiterhelfen und unterstützen kann. Gerne dürft ihr die Nachricht rumschicken und die Idee weitererzählen. Ich freue mich auf Interessierte und Mitstreiter. Meldet euch einfach unter emil[at]funkenflug[pünktchen]de.

Liebe Grüße,
Emil Funkenflieger

Ps:
Und so sieht das Bild zur Zeit aus:

Gruppe: 3-12 Menschen, die in der Nähe, evtl. auch an einem Ort wohnen und die Ausbildung gemeinsam durchlaufen. Evtl. ist es auch möglich das einzelne oder kleinere Gruppen an verschiedenen Orten sind und nur regelmäßig an Wochenenden oder für einzelne Wochen zusammenkommen.

Fachliche Ausbildung und Anerkennung: Meine jetzige Idee ist es, einfach ein Fernstudium zu machen, zum Beispiel an der Fernuni Hagen. Ein Fernstudium für Lehrer gibt es leider nicht, doch zurzeit fühlt es sich für mich auch ziemlich gut an einfach ein ganz normales Fach per Fernstudium zu studieren. Damit hat man auf jeden Fall eine gewisse Anerkennung, es gibt die Möglichkeit als Quereinsteiger auch an staatliche Schulen zu kommen, auch wenn das nicht ganz leicht ist und an freie Schulen zu kommen ist damit relativ leicht und gut möglich. Da ich wahrscheinlich sowieso nicht mein Leben lang in einer normalen Schule als Staatsdiener arbeiten möchte und es bestimmt gut sein kann, dass ich nochmal was ganz anderes machen möchte, fühlt sich dieser Kompromis ziemlich gut an. Vielleicht gehen da aber auch bald oder später noch irgendwo Türen auf, als Pilotstudiengang in Kooperation mit einer Uni, Weiterbildungs oder Quereinstiegsmöglicheiten, doch zurzeit möchte ich nicht mit viel Aufwand irgendeine aufwendige, offzielle Ausbildung aus dem Boden stapfen, sondern einfach da lang gehen, wo es leicht geht, wo es schon möglich ist. Und dann kann auf dem Weg immer noch ganz viel entstehen.

Durch das Fernstudium, in dem wir uns als Gruppe gemeinsam unterstützen, bekommen wir einerseits die fachliche Ausbildung und haben anderseits die Freiheiten, die wir brauchen, um den Rest der Ausbildung zu gestalten.

Organisation und Entwicklung: Ganz grundsätzlich stelle ich mir vor, dass die Ausbildung von den Studenten gemeinsam mit einigen erfahrenen Begleitern und Supervisoren entwickelt wird. Aus der Erfahrung der letzten Jahre mit UniExperiment und Wanderuni weiß ich, dass ich nicht alles ganz alleine und selbstorganisiert machen möchte. Ich möchte nicht nur Organisator, sondern vor allem Student sein. Doch dass die Studenten auf einer Augenhöhe mit den Begleitern stehen und wir gemeinsam die Ausbildung entwickeln, die bestimmt auch zu Großteilen erst währenddessen entsteht. Gemeinsam forschen wir daran, wie wir uns die beste Ausbildung schaffen können.

Das Gute ist, dass ich tatsächlich ein paar dieser erfahrenen Menschen kenne, die zur gleichen Zeit eine ähnliche Idee hatten und Lust haben die freie Lehrerausbildung zu begleiten und mitzuentwickeln.

Menschliche Ausbildung: Unter dieses Schlagwort fällt der Großteil dessen was ich im Text über das Lehrersein beschrieben habe und um den es mir vor allem geht. Gemeinsam in der Gruppe und mit den Begleitern entwickeln wir uns unseren eigenen Lehrplan. Dazu will ich zum Beispiel verschiedene Dozenten, von denen ich auch schon einige in den letzten Jahren kennengelernt habe, an Wochenenden oder einzelnen Wochen einladen und Seminare machen. Wir führen die Impulse der Seminare in der Gruppe weiter, bringen unterschiedliche Erfahrungen ein, entwickeln Übungen, Experimente und Möglichkeiten, beschäftigen uns mit verschiedenen pädagogischen Ansätzen, forschen an einer guten Lernkultur, reflektieren unsere Erfahrungen, schreiben Aufsätze. 

Praxis und Anbindung an Schulen: Ich würde auch gerne direkt ganz viel Praxis haben und ausprobieren. Darum ist die Idee, direkt mit der Ausbildung an eine oder mehrere Schulen angebunden zu sein, sodass die Studenten zum Beispiel zwei Tage die Woche schon in der Schule sind und da Lehrer begleiten oder selber unterrichten. Die Gruppe reflektiert und tauscht sich in den gemachten Erfahrungen aus. Ich habe schon mit ein paar freien Schulen gesprochen, die sich so etwas vorstellen können. Ich glaube, dass das Netzwerk der freien Schulen prinzipiell ziemlich offen für so etwas ist, da dort sowieso schon seit Jahren überlegt wird eine eigene freie Lehrerausbildung zu schaffen. Es könnte zum Beispiel so sein, dass die Studenten während der Ausbildung immer wieder für ein paar Wochen oder Monate verschiedenen Schulen besuchen und da sozusagen in die Lehre gehen, bevor sie wieder zusammenkommen und die Erfahrungen austauschen. Oder dass es vielleicht längerfristig auch verschiedene kleine Gruppen an verschiedenen Schulen gibt, die sich dann regelmäßig zu Seminaren treffen. Dass wäre dann ziemlich so wie die freie Demeter-Landwirtschaftsausbildung.

Projekte: Ich habe auch Lust mit der Gruppe gemeinsam Projekte anzugehen und umzusetzen. Vielleicht gemeinsam mit Schülern der Schulen. Ich denke da zum Beispiel daran, dass ich Lust hätte mit ein paar Schülern und Studenten nochmal ein halbes Jahr Wanderuni zu machen und beim Reisen oder Wandern fürs Fernstudium und Abitur zu lernen, spannende Orte zu besuchen und sich mit Themen zu beschäftigen.

Finanzierung: Die Finanzierung ist noch nicht klar, aber ich bin sicher, dass es nicht am Geld scheitern wird. Möglichkeit sind zum Beispiel Bafög, Stipendien, Nebenjobs oder Arbeitswochen im Jahr, eine solidarische Finanzierung und vielleicht hat ja auch das Netzwerk der freien Schulen oder sonst jemand Lust eine solche Ausbildung zu unterstützen.

Text Über das Lehrersein von Emil

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Schulen als lebendige Organismen, Radio Evolve, 14.1.2016, 20-21 Uhr

Liebe Blog-Leser

morgen werde ich mit Tom Steininger von Radio Evolve sprechen. Hier zur aktuellen Seite

Ein Artikel dazu aus der Evolve 07 von mir – Aus der Quelle schöpfen – Wege in eine nachhaltige Lernkultur

Einwählen in den Live-Stream kann man sich hier:

Zum Hören per Internet: Radio evolve
(Dieser Link ist nur kurz vor und während der Sendung aktiv)
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Zum Hören und zur Teilnahme per Telefon:
.
Deutschland: 030 3080 6188
Schweiz: 031 528 0988
Österreich: 072 011 5988

PIN 557 557 5557 #
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evolve

 

 

 

 

 

Wie eine neue Lernkultur die Schule und die Welt verändert.

Silke Weiss, Pädagogin und Mit-Gründerin der Initiative LernKulturZeit, arbeitet seit vielen Jahren an den Grundlagen einer neuen Pädagogik, die ihre Kraft auch aus einer offenen, progressiven Spiritualität bezieht.Silke Weiss in einem Interview mit evolve:

«Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit ist, dass wir nicht mehr fragen: Wie intelligent bist du?, sondern: Wie bist du intelligent? Wir möchten verschiedene Dimensionen oder Entwicklungslinien der Menschen ansprechen – auch die emotionale, soziale und spirituelle Dimension. Die negativen Folgen unserer Leistungsgesellschaft fordern ein Umdenken. Die Hauptfrage ist nun: Was will sich durch jeden Menschen, durch jedes Kind ausdrücken? Um die Menschen und uns selbst darin tiefer wahrzunehmen, schulen wir die intuitive und transpersonale Wahrnehmung. Eine neue, eine beseelte Lernkultur zu gestalten, erfordert mehr als ein Arbeitsblatt, das man dann austeilen kann, es braucht die gemachte Erfahrung.Ich glaube nicht, dass eine bestimmte Schulform oder die eine „richtige“ Methode der Weg ist. Es bleibt ein Raum von Nichtwissen, denn niemand weiß schon jetzt, wie ein anderes Bildungssystem aussehen kann. Es geht vielmehr darum, es gemeinsam herauszufinden. Schüler, Eltern und Lehrer können schauen, was ihnen wichtig ist, welche gemeinsamen Werte und welche Kultur sie miteinander leben wollen im Rahmen der konkreten Voraussetzungen. Jede Schulgemeinschaft braucht den Diskurs darüber, was eigentlich der Sinn von Bildung ist und muss für sich eine eigene Ethik finden. Dann werden Schulen lebendige Organismen.»

 

Ich freue mich, wenn ihr dabei seid!

Herzlich

Silke

 

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