Meine Familie, mein Beruf, meine Spiritualität

Inspiration der Woche

Sorry, lieber Mann, der du das jetzt liest, das spricht jetzt erst mal Frauen an, aber du darfst dich gerne mit gemeint fühlen…

Frau auf dem Weg der Erkenntnis, auf dem Weg der Erleuchtung sogar? Aber wohin mit den Kindern? Wie schaffe ich es, meine Familie mit meinem spirituellen Weg zu verbinden, wenn ich nicht von vornherein den asketischen Weg gewählt habe, sondern mitten im Leben stehe, auf dem Marktplatz. Und dann noch der Beruf, der meine Aufmerksamkeit und Zeit fordert… Es ist eine Zerreissprobe manchmal, man möchte sich verdoppeln. Wo ist er, der weibliche Weg, der die Familie integriert, wo der Beruf seinen Platz hat? Gibt es das? Muss ich erst warten, bis die Kinder aus dem Haus sind? Und dann aufhören zu arbeiten und  ein Leben nur noch dem höchsten widmen?  Wenn eine „frische“ Mütter das Glück erfährt, ihr Kind nähren zu können, erfährt sie, was es heißt Liebe im Geben zu sein. Ich glaube, darin liegt eine Kraft verborgen, die wir als Frauen nicht mehr ganz zu nehmen wissen.

Je mehr mein Leben in der Spiritualität seinen Platz finden kann, um so mehr wird die Spiritualität in mein Leben kommen. Das können keine getrennten Welten bleiben. Und es ist eine Herausforderung und stellt uns moderne Frauen wirklich vor neue Aufgaben

Der Wandel zwischen den Welten… meine Sehnsucht geht hin zu einer Welt.

Ich glaube, es ist gut immer mehr zu spüren, was mich davon abhält, die Integration zu erreichen.

Ken Wilbers integrale Landkarten und die Theorie von Spiral Dynamics geben da eine gute Orientierung. Darin sind wir am vergangenen Wochenende eingetaucht während unseres Kerngruppentreffens in Frankfurt. Das Wochenende war sehr intensiv und erkenntnisreich, was das eigene Potenzial angeht und dem was der Verwirklichung entgegensteht.

Ein Resultat ist auch, dass wir bei unserem nächsten Treffen an Pfingsten auf Schloss Glarisegg mit unseren Kindern  kommen, sie einladen, mit uns zu sein, vielleicht mit uns zu meditieren, oder auch einen Teil des Workshops zusammen mit uns zu machen, und sie bitten, unsere Überlegungen zur Schule der Zukunft mit ihren Sichten zu bereichern – sofern sie das wollen.

Und noch ein Wort zur Spiritualität der Frau  – ich habe gerade mein Strickzeug wiederentdeckt! 🙂 Mich bringt diese ruhige gleichmäßige Tätigkeit in einen anderen Seins-Modus, ich hatte gute Inspirationen dabei in letzter Zeit, so ganz nebenbei – Strickzeug, Kochlöffel und Bügeleisen – das sind die wahren Werkzeuge des Erwachens einer Frau 😉

Jetzt aber mal Spaß beiseite: kennst du das auch? Und was ist es, das dich in deine Mitte bringt in deinem Alltag? Wenn du magst, berichte darüber hier in einem Kommentar .

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Die Integral Roadshow in Frankfurt war für die Besucher eine Quelle der Inspiration und ein erkenntnisreicher und unterhaltsamer Abend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kann das der Weg sein, wie man die Integrale Theorie in der Schule unterrichten kann? Das ist eine spannende Frage, der wir uns in der Kerngruppe auch widmen können…

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Ein Link von Susanne Lucie:

Liebe Schul – Evolutionierer,

durch ein Interview fand ich die folgende interessante Organisation, „Passage works“ in Denver, Colorado, die ein Programm entwickelt hat mit dem Titel „The soul of education“. Es handelt sich wohl um ein Programm für Schüler, „trotz Schule“ bzw. in der Schule ihr spirituelles Potential zu entwickeln. Klingt spannend und inspirierend.

http://www.passageworks.org/

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Und hier noch ein Link, ich lasse mich von diesen Geschichten oft inspirieren (es gibt einen monatlichen Geschichtenrundbrief…)

Philosophieren mit Kindern – sinnige Geschichten

http://www.sinnige-geschichten.de/sinnige-geschichten/p001036/coaching/die_drei_siebe

z.B. diese hier:

Die drei Siebe

Einst lief Sokrates durch die Strassen von Athen.
Plötzlich kam ein Mann aufgeregt auf ihn zu. „Sokrates, ich muss dir etwas über deinen Freund erzählen, der…“
„Warte einmal, „unterbrach ihn Sokrates. „Bevor du weitererzählst – hast du die Geschichte, die du mir erzählen möchtest, durch die drei Siebe gesiebt?“
„Die drei Siebe? Welche drei Siebe?“ fragte der Mann überrascht.
„Lass es uns ausprobieren,“ schlug Sokrates vor.
„Das erste Sieb ist das Sieb der Wahrheit. Bist du dir sicher, dass das, was du mir erzählen möchtest, wahr ist?“
„Nein, ich habe gehört, wie es jemand erzählt hat.“
„Aha. Aber dann ist es doch sicher durch das zweite Sieb gegangen, das Sieb des Guten? Ist es etwas Gutes, das du über meinen Freund erzählen möchtest?“
Zögernd antwortete der Mann: „Nein, das nicht. Im Gegenteil….“
„Hm,“ sagte Sokrates, „jetzt bleibt uns nur noch das dritte Sieb. Ist es notwendig, dass du mir erzählst, was dich so aufregt?“
„Nein, nicht wirklich notwendig,“ antwortete der Mann.
„Nun,“ sagte Sokrates lächelnd, „wenn die Geschichte, die du mir erzählen willst, nicht wahr ist, nicht gut ist und nicht notwendig ist, dann vergiß sie besser und belaste mich nicht damit!“

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Und zum Schluss ein Zitat für die nächste Klausurenrunde:

„Das Glück besteht nicht darin, dass du tun kannst, was du willst,

sondern darin, dass du immer willst, was du tust.“

Silke

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