Was wäre wenn…?

es „Schulen“ nicht mehr gäbe und statt dessen Bildungshäuser?

Gedanken einer Frau, die in der Zukunft in 50 Jahren lebt:

„Schule, das Wort klingt so fremd in ihren Ohren. So etwas gibt es nicht mehr. Die Kinder kernen als erstes, mit Buchstaben und Zahlen umzugehen, damit sie lesen und schreiben können, und dann bestimmt ihr ganz spezielles Interesse, was sie damit anfangen wollen. (…) Dieses erste Lernen findet immer in den Lebensgemeinschaften statt. Dafür müssen die Kinder noch nicht in die Bildungshäuser, denn dafür sind sie noch zu klein.

„Vielleicht sind die Bildungshäuser so etwas wie die früheren Schulen?“, denkt sie.  Sie hat irgendwann davon gehört, dass in diesen Schulen allen Kindern dasselbe beigebracht wurde und allen zur selben Zeit. Sie muss schmunzeln. Wie konnten die nur glauben, dass dies die richtige Methode ist, um der Intelligenz und den Neigungen ihrer Kinder gerecht zu werden?

Aus Erzählungen weiß sie auch, dass damals jede Arbeit der Kinder bewertet wurde und dass es dafür bestimmte Kategorien gab. Kategorien von sehr gut bis schlecht. Wie kann etwas, das ein Kind produziert, schlecht sein? Vielleicht war es nicht das, was die Erwachsenen damals erwartet haben, aber ging es ihnen denn nur darum, dass die Kinder den Erwartungen der Erwachsenen gerecht wurden? Was für ein kurioser Gedanke, denn dann müssten die Kinder ja in der Vergangenheit ihrer Eltern leben und altes, vielleicht sogar überholtes Wissen lernen. Was für ein schräger Einfall, und vor allem, wie unproduktiv. (…)“

(Zitat aus „Die Rückkehr des weiblichen Prinzips“ – die stille Sehnsucht der Menschheit, Inaqiawa, LebensGut -Verlag Leipzig, 2010)

Die Frau, die sich hier über die Schule äußert, lebt 50 Jahre in unserer Zukunft, 50 Jahre, in denen die Menschheit ihr Zusammenleben vollständig verändert hat. Angefangen hat es damit, dass Frauen beschlossen haben, nicht mehr mitzumachen im alten System, das sie in vielen Bereichen als nicht mehr sinnvoll, und lebensfeindlich wahrgenommen haben. Und immer mehr Frauen sich angeschlossen haben, sie sind einfach ausgestiegen…

Einfach nicht mehr mitmachen, das alte nicht mehr unterstützen, sondern stattdessen das leben, was selbst als sinnvoll erscheint – das erfordert Mut. In der Fiktion dieses Buches hat sich der Mut und die Ausdauer bezahlt gemacht…

Bildungshäuser…

Ich verrate nicht, wie die Geschichte weiter geht, sondern lade stattdessen dazu ein, dich bei der Gruppe von mein.weltinnenraum.de in der Diskussion zu beteiligen (Mitglied werden: http://mein.weltinnenraum.de/group/praesenzinderschule

oder hier beim Blog einen Beitrag zu posten:

Was glaubst du? Wie sehen diese Bildungshäuser der Zukunft aus? Wie findet Lernen dort statt?

Ich freue mich auf rege Beteiligung, Visionieren ohne Grenzen und schließe an diesem sonnigen Ostermontag mit einem Zitat von Howard Thurman (einflussreicher amerikanischer Autor (20 Bücher), Philosoph, Theologe, Erzieher und Menschenrechtler.)

„Don’t ask what the world needs. Ask what makes you come alive, and go do it. Because what the world needs is people who have come alive.“

Howard Thurman

Viele Grüße und inspirierte Osterferien

Silke

Und ich erinnere an unsere gemeinsame Meditation: Donnerstags, 18.00 -18.15 Uhr

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