Vom Tun und Lassen oder was treibt mich eigentlich an?

Ein Gespräch mit einem lieben Kollegen hat mich nachdenklich gemacht.

Was treibt mich an, Dinge verändern zu wollen? Ist es die Sehnsucht, die eine Sucht ist? Eine SehnSucht nach einem Zustand, den man gerade nicht hat aber anstrebt? Dem Zustand der Einheit? Und immer wenn man denkt, man hat ihn gefunden merkt man, dass es nicht perekt ist und zieht weiter. Ich glaube, das kann man sein ganzes Leben lang machen, oder man kommt dem Suchtcharakter auf die Schliche und kann es verändern.

Die Haltung der Romantik, in der Ferne und in der Zukunft ist alles gut. Also reise ich, verändere meine Umgebung, aber ich werde es nicht finden, denn die Unstimmigeit und Nicht-Verbundenheit ist in mir. Also kann ich sie auch nur in mir verändern.

Es gibt etwas daran das stimmt und auch wieder nicht. Heißt das, wenn es mir gelingt, zufrieden zu sein mit dem was ist, muss ich nichts ändern? Woher kommt dann der Wunsch etwas zu verändern? Weil ich in mir ein Bild habe, wie es sein könnte, wenn wir unser höchstes Potenzial als Menschen leben. Jetzt könnte man fragen: woher kommt dieses innere Bild? Und hat das jeder? Was ist mit zufriedenen Menschen, die mit dem was ist im Einklang sind? Habe sie diese Bilder nicht? Oder haben sie sie und sehen aber keine Veranlassung darauf hinzu arbeiten, dass sie sich realisieren?

Und wo wird es anstrengend? So anstrengend, dass es sich anfühlt, als wäre es nicht zu schaffen, und man sich allein fühlt?

Und auf Bildung bezogen heißt es dann, ich gebe mich mit dem zufrieden, was ist und bringe Zufriedeheit auch dort wo ich bin, weil ich sie ausstrahle? Und wo ist aber wirklich Handlungsbedarf? Was daran ist mein Suchtverhalten, meine Sehnsucht nach dem perfekten Zustand und wo gilt es tatsächlich aktiv zu werden und zu erkennen, was ich dazu beitragen kann, damit sich das äußere Bild – auch wenn es noch so utopisch ist – meinem inneren anpasst?

Das herauszufinden ist mir ein Anliegen. Und ich tue es gerne zusammen mit anderen, mit deren Spiegel. Und freue mich über alle, die mit mir diese Reise antreten, herauszufinden, was möglich ist und was nicht und was mein inneres Bild mit meinem Sehnsüchten zu tun hat.

Frohes Forschen!

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