Regionale LernKulturZeit Gruppe etabliert sich in Wiesbaden im Haus der Sinne

Am 3. Juni 2013 fand ein weiterer offener LernKulturZeit-Abend im Haus der Sinne auf Schloss Freudenberg in Wiesbaden statt, zu dem ca. 40 Menschen erschienen
LernKulturZeit_Screenshots_GianniSeufert_01b Das Thema des Abends waren die kleinen Schritte, die es braucht, um eine große Bewegung auszulösen. Das hat sich an der ersten Station gezeigt, zu der uns Gastgeber Achim Horsinka geführt hat, die Nepal-Schaukel, gebaut von KUKUK– Leiter Bernhard Hanel, der an diesem Abend als Gast da war. An den drei Menschen, die auf der Schaukel waren hat sich gezeigt, wie unterschiedlich jeder an die Aufgabe heran geht, wie jede/r auf seine und ihre Weise vorgeht. Es braucht eine Anstrengung um etwas in Gang zu setzen aber es kann dann auch leicht gehen. Und wenn man einmal etwas angestoßen hat, kann man  die Bewegung genießen. Oder sie bewusst wieder unterbrechen. Manchmal sieht es auch nicht besonders gut aus am Anfang und man macht sich lächerlich…

Für den anschließenden Impuls

“Wir können uns nicht verstehen, wir können nur zusammen tun.”

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hatte Achim Horsinka die Stühle in einem wilden Durcheinander kreuz und quer zu einer Stuhl-Plastik aufgetürmt. Aus der Aufforderung, sich einfach einen Stuhl zu nehmen und sich kreuz und quer zu setzen wurde dann aber doch ein Kreis, mehr oder weniger. So dass zwischen uns ein gemeinsamer Raum entstand.
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Um diesen ging es auch in der anschließenden Begegnung, die weiter dazu beigetragen hat, dass sich die Wahrnehmung noch mehr geöffnet hat für Neues und für das Forschen.
LernKulturZeitKuchen
Dazu gab es nach einer Pause mit LernKulturZeit-Kuchen
einen Impuls zu dem Thema: LebensLernOrte schaffen Erfahrungsräume für Kulturveränderung und Selbstentwicklung. Als weitere Gäste waren hier Christian Rauschenfels und Kim Sen-Gupta. Bernhard Hanel erzählte Geschichten von Jugendlichen, die mit dem Verein KUKUK-Kultur e.V. im Ausland Spiellandschaften bauen und damit einen sozialen Dienst leisten, und ganz nebenbei und natürlich zu einer Gemeinschaft werden. Im gemeinsamen sinnvollen Tun erleben sie eine hohe Selbstwirksamkeit, die sie in ihrer Persönlichkeit stärkt.  Ein wunderschönes Beispiel, wozu offene Orte der Teilnahme einladen können. Das Projekt  „Junge Macher” der Kukuk  GmbH  und der Sinn-Stiftung wurde vorgestellt, das genau diesem Zweck dienen wird.
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Dies führte zu einer angeregten Diskussion , die in der Frage mündete: wo ist mein Ort, oder wie finde ich meinen Ort, wo ich etwas beitragen kann und was kann das sein. Dieser Frage konnte jeder im kleinen Kreis nachgehen und mit neuen Anregungen nach Hause gehen.
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Das Interesse nach weiteren Treffen ist groß. Zusammen mit dem Haus der Sinne planen wir den nächsten Abend, diesmal mit Ausklang mit Lagerfeuer.
Und einen ein-mehrtägigen Event im Herbst.
Hier in Wiesbaden ist ein Kreis entstanden, der nachhaltig an der Entwicklung einer neuen Lernkultur interessiert ist. Wer sich ihm anschließen möchte, melde sich bei mir unter weiss@sinn-stiftung.eu.
Ich freue mich auf weiteres!
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