Die Kunst der „Menschenbearbeitung“

Erwin Thoma , der Erfinder von Holz 100, einer Bauweise für Häuser, die mit 100% Holz arbeitet, ohne Schrauben, ohne Leim, ohne Dämmstoffe etc. in dem Film „Der Holzweg“:

Die Kunst der Holzbearbeitung:

„Die Meisterschaft jeglicher Holzbearbeitung beginnt dort, o die Kräfte des Holzes nicht bekämpft und abgesperrt, sondern zugelassen und im Sinne des Verwendungszwecks eingesetzt werden. Wenn dein Holz quillt, soll dein Werkstück noch fester werden, wenn es schwindet, soll das zu noch mehr Beständigkeit führen. Schließe Freundschaft mit dem Rhythmus dieser Bewegungen.Führe niemals einen Kampf gegen das sinnvolle Pulsieren der Natur. Versetze vielmehr dich selbst, deinen Geist, dein Herz und deine Seele tief in das Innere der Bäume hinein.“

Ich glaube, das kann man ziemlich gut auf Bildungskontexte übertragen. Lehrer, sie sich ganz in ihre Schüler hinein versetzen, aufhören zu kämpfen gegen die Natur dieser Menschen, die ihnen begegnen und das was ihnen da entgegen kommt nicht als gegen, sondern immer für die Entwicklung dessen sehen können, was sich da natürlich entfalten möchte. Das kann man in der Natur studieren, in dem man sich mit ihr verbindet. Das gleiche lässt sich auch erfahren in der Verbindung zur eigenen Natur und der Kontemplation der eigenen Entwicklung.

Was wäre das für eine Schule, die sich im Rhythmus der Natur bewegt, sich an ihm ausrichtet, so dass sich auch alle die in ihr sind ausrichten nach dem, was in ihnen natürlich vorhanden ist.

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