Leben ist spannend, es gibt so viel zu entdecken

Gerade habe ich einen außergewöhnlichen Musiker entdeckt, Estas Tonne


Die Musik ist der Wahnsinn
Und er bleibt Troubadour
Interessant sind die Kommentare zu diesem Video auf dieser Seite:
http://123-videos.fr/incroyable-guitariste-de-rue/
Dort wird nichts zu seiner Person gesagt, man könnte glauben, er sei einfach ein Straßenmusiker. Die Menschen unterhalten sich darüber, dass er doch in Konzerthäuser gehört, berühmt sein müsste, und nicht auf der Straße spielen müsste. Er WILL es aber so – zumindest erscheint es so in seiner Biographie… Wie manche doch eine Vorstellung haben, wie man seine Talente nutzen sollte, um glücklich zu sein.
Darf man ein außergewöhnliches musikalisches Talent haben und sich und dem Wunsch zu reisen und frei zu sein treu bleiben?

Und jetzt noch zum Kontrast eine neue Entdeckung von mir, eine neue Welt des Tanzens: Zumba. Gerade letzte Woche auf einem Barfußtanzabend dachte ich, es braucht was neues, es langweilt mich hier… Und dann gehe ich in meinen ersten Zumba-Kurs im Fitnessstudio, macht Spaß, bringt mich so richtig zum schwitzen, ausgelassen. Zumba ist weit mehr als ein Kurs, ich erfahre, dass es eine Zumba-Welt gibt. Zumba- Schuhe, Zumba – Kleidung 🙂 , Zumba-Parties, Großveranstaltungen, wo sich hunderte Menschen treffen um beim Tanzen Spaß zu haben, ausgelassen miteinander zu sein, ohne Alkohol und Drogen, Zumba-Stars mit Fanclub… Was es alles gibt!

Und immer wenn ich glaube, alles zu wissen und das Leben langweilig zu finden, gibt es wieder eine neue Entdeckung zu machen, die mich staunen lässt.

In meinem Biologie- und Chemieunterricht habe ich meinen Schülern immer versucht zu vermitteln, dass das was wir in der Schule unterrichten nicht die absolute Wahrheit ist und das Ende allen Wissens – auch wenn die Schulbücher so tun, als wäre es so. Gerade die Natur-Wissenschaft zeigt immer wieder, dass ganze Weltbilder verändert und dem „neuen “ Wissen angepasst werden mussten, Modelle, die man als Abbild der Wirklichkeit sah, sich plötzlich als falsch herausstellten. Gleichzeitig beeinflusst unser Weltbild die Art und Weise wie wir Dinge sehen, bzw. ob wir sie überhabt sehen. Man hat Eingeborenen aus dem Urwald einen Film von New York gezeigt. Gefragt, was in dem Film vorkam sagten sie: Hühner. Das war alles, was sie erkannt hatten. Oder die Eingeborenen der Insel, wo Christoph Columbus landete. Angeblich haben sie sein Schiff zunächst nicht gesehen. Es war nicht existent für sie, sie kannten so etwas nicht.
(Diskussion dazu)

Es gibt so viel zu entdecken. Wenn wir in der Schule vermitteln, wir wüssten schon alles, und es gehe nur darum, sich das jetzt anzueignen und zu „lernen“, wie langweilig, wenn es nichts mehr zu entdecken und erfinden gibt.

Und das gibt es.

Gerade eben wieder, ein Konzept eines Fahrradstraßensystems oberhalb des Verkehrs der Stadt, genial

fahrradstadt

Es gibt noch viel zu entdecken- das sollten wir den Kindern in der Schule vermitteln. Platz schaffen für das Nichtwissen. Platz schaffen.

Eine gute Ausrichtung für 2014!

Allen ein gutes neues Jahr und gelingende Potenzialentfaltung,  lernen im Leben.

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