Vorgestellt: Stephan Becker, ein leuchtendes Vorbild

kerze_goldkerze_gold2. Dezember

In der Vorweihnachtszeit stellt sich für einige vielleicht die Frage nach dem Gänsebraten… Billigware aus dem kommerziellen Handel mit wahrscheinlich „unmenschlichen“ Tierhaltungsbedingungen, oder die teure Biogans… Aber geht es denen viel besser?  Kann man Produkte mit Daunen eigentlich noch kaufen?… Immer mehr Menschen ist es wichtig, dass die Dinge, die sie lieben auch liebevoll entstehen dürfen.

Durch Zufall bin ich schon vor Jahren auf Stephan Becker gestossen. Er hat einen kleinen Betrieb: Imkerei, Gänserei und Kerzenmanufaktur.  Er lebt verbunden mit der Natur und den Tieren, die er betreut.  Authentisch und nicht angepasst an den Markt, folgt er seiner inneren Stimmigkeit. Hier haben Gänse nicht die vorgeschriebene 15 qm Freiraum für 1/3 ihres Lebens, sondern 100, was ihrem natürlichen Weidebedarf entspricht. Hier gehen die Kerzen und Daunendecken aus.  Das lässt spüren: die Verfügbarkeit dieser Ressourcen ist begrenzt. Der Kunde und der Profit sind weniger wichtig als die natürlichen Kreisläufe. Der Überschuss wird gerne abgegeben, jedoch nicht künstlich hochgefahren, um alle Bedürfnisse zu befriedigen.

Lest selbst: becker-naturprodukte.de

Seine Arbeit wird morgen im Radio und am 27.12. im Fernsehen dokumentiert:

3 Dezember um 14:05 Uhr, WDR 5  in der Sendung „Alles in Butter“

27. Dezember om 18:15, SWR Fernsehen  in der Sendung „natürlich!“

Für mich ist Stephan Becker ein Lichtblick in der Weihnachtszeit, der sich selbst treu bleibt und damit Vorbild wird für andere. Wenn du noch Kerzen suchst für deinen Gabentisch, oder doch auch eine Weihnachtsgans: hier bekommst du nicht nur Qualität, sondern unterstützt durch dein Geld auch dieses engagierte Projekt.

Ein paar Zitate von der Webseite

Wer ich bin…….

Das ist eine gute Frage, der ich nun schon fast ein halbes Jahrhundert nachgehe.

Ich habe die Natur schon immer geliebt und mich mit ihr verbunden gefühlt. Das Schicksal hat es mir ermöglicht hier in der Eifel, abseits eines kleinen Dorfes, in der Nachbarschaft aufwachsen zu dürfen. Noch nicht in der Schule, habe ich schon viel Zeit bei den Bauern im Dorf verbracht und geholfen, was in meinen Möglichkeiten lag.

Aus meinem ganzheitlichen Denken und meiner Lebensweise heraus bemühe ich mich, ökologisch und ökonomisch vertretbare Produkte anzubieten. Bei den bekannten heutigen Umweltproblemen bedeutet das eine ständige Herausforderung, der ich mich stelle.

In meiner kleinen Manufaktur werden keine Maschinen eingesetzt. Ich tauche die Bienenwachskerzen / Honigkerzen per Hand nach alter Methode.

 

Meine Weihnachtsgänse / Martinsgänse haben eine Grünfläche von über 100 m² je Tier zur Beweidung. ( Diese Zahl sagt dem Laien nicht viel, aber fast nur in alter Literatur finden Sie sie wieder, als den Weideflächenbedarf einer Gans. Heute finden Sie Formulierungen wie:… unsere Freilandgänse haben in ihrer Jugend 10 m² Grünfläche zur Verfügung.-Dafür werden sie dann für über 40,-€/kg verkauft und auch gekauft! Oder Sie finden 800 Weihnachtsgänse in einem Zaun von 50 X 50 m im Freiland. Die Ökoverordnung schreibt vor: „Mind. 15 m2 vorwiegend begrünte Fläche pro Tier, mind.während eines Drittels der Lebenszeit“)

Ich verwende nur die Daunen und Federn, die beim Schlachten anfallen. Es werden also bei mir keine Gänse lebend gerupft. Da ich nur eine begrenzte Menge an Daunen und Federn von meinen Gänsen habe, ist selbstverständlich auch die Anzahl der Kissen und Decken begrenzt.

Ich bin stolz, dass ich in meinem nun fast 30 jährigen Bestehen als Imkerei und Kerzenmanufaktur mit meinem ganzheitlichen Konzept ökologische Verantwortung beispielhaft verwirklicht habe: von der handgearbeiteten Kerze aus 100% reinem Bienenwachs, über architektonisch an ihren Zweck und die Landschaft angepasste Gebäude, zu einer standortgemäßen Bepflanzung und Gestaltung des Geländes, unter Einbeziehung einer eigenen Pflanzenkläranlage (die Erste im Regierungsbezirk nach 10 Jahren Kampf-Heute werden sie im Außenbereich zur selbsverständlichen Auflage gemacht-).
Wie Sie erkennen, bemühe ich mich in all meinem Handeln, auf Basis meines ganzheitlichen Denkens und meiner Lebensweise, ökologisch und ökonomisch reizvolle Produkte anzubieten. Bei den heute bekannten Umweltproblemen und einem immer schärferen Wettbewerb um Preisdumping und Massenware bedeutet das eine ständige Herausforderung. Dieser stelle ich mich täglich – und setze dabei Maßstäbe.

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